Volkswirtschaft / Neuigkeiten


   

Vowi-Tippspiel
Saison 2003/04


Gespenst in der Mitropa
-virtuell:
Teil 1
Teil 2




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Sonntag, 9. November 2003



Stellt Euch vor, zwei Kneipen Bockenheims (sagen wir der Tannenbaum und die Vowi) nehmen eine Anleihe (was eine Art öffentliches Darlehen ist) auf, die knapp 0,5% über den aktuell üblichen Geldmarktzinsen (zum Beispiel die Sparbuchzinsen) liegen. Gedeckt ist diese durch die jährlichen Umsätze. Sie sind weniger vom Auf und Ab der Konjunktur als die Umsätze anderer Branchen abhängig. Klingt gut? Dann steigt ein. Die Kneipenanleihen (Kneipenbonds) in Europa machen 9,7 Milliarden Pfund aus. Aktuell nimmt der viertgrößte Pub-Betreiber in GB eine 1,9 Milliarden Pund (2,8 Milliarden Euro) Anleihe auf.
Als damals vor vielen Jahren Frankie-Boy und Karsten bei der Ökobank anfragten, ob sie einen Kredit bekommen, um eine Kneipe zu übernehmen, wurden lauter lustige Zettel und Analysen verlangt. Später ist die Ökobank an geplatzen Krediten pleite gegangen. Die Vowi gibt es immer noch - trotz mancher -sogar interner- Unkenrufe.

Original-Íkobank Zettel von 1996 mit original Vowi-Geld von 2003

Wenn man Wechselgeld bei der 1822 auf der Adalbertstraße eintauschen will, wird Karsten -auch wenn er seit 7 Jahren regelmäßig dorthin geht- gefragt, für welches Geschäft das Wechselgeld sei. "Für eine Kneipe mit Namen Volkswirtschaft", antwortet er. Haben sie hier ein Konto, wird er dann gefragt. Karsten nickt und sagt mit fester Stimme, dass er drei Konten bei ihrer Tochter hätte. "Bei welcher Tochter?", wird dann gefragt, und das klingt dann ein wenig so wie:
Was wollen Sie langhaariges Monster hier, was erlauben Sie sich eigentlich? Seien Sie froh, dass wir Sie überhaupt anhören und Sie dahinten in der Reihe (diverse Gäste aus der Vowi stehen hinter Karsten) sind erst recht ganz ruhig. Wer unter sein Limit fällt, dem wird nichts abgebucht!
OK, manchmal sind sie auch freundlich -sogar scheißfreundlich. Aber irgendwie nervt diese gegelte Biederheit. Vielleicht würde eine Kopfnuss weiterhelfen. Aber dann würde sich der oder die Bankangestelle theatralisch fallen lassen und wir bekommen beide die Rote Karte (die ins Fussballerische gehende Sprache hat Andi, der Fahradkurier, geprägt). Aber eine kleine Freude bleibt dennoch, wenn ich in der Zeitung lese, dass die 1822 auch Schiwerigkeiten hat und Filialen zusammenlegen muss, und es möglicherweise auch betriebsbedingte Kündigungen gibt. Vielleicht ist der eine oder andere, der Karsten bedient hat, dabei?

Seit Sonntag, den 9.11. stellt Johanna Hutmacher ihre Bilder in der Vowi aus.
Am nächsten Sonntag, den 16.11. ab 20.00 Uhr ist Johanna in der Vowi und bittet zu einer kleinen Feier.


IM Vowi