Volkswirtschaft / Neuigkeiten


   

Vowi-Fußball-Tippspiel 2005/06

Neuigkeiten:
1. Halbjahr 2000
2. Halbjahr 2000
1. Halbjahr 2001
2. Halbjahr 2001
1. Halbjahr 2002
2. Halbjahr 2002
1. Halbjahr 2003
2. Halbjahr 2003
1. Halbjahr 2004
2. Halbjahr 2004
1. Halbjahr 2005
10.07.05
17.07.05
24.07.05
31.07.05
07.08.05
14.08.05
21.08.05
04.09.05
11.09.05
18.09.05
25.09.05
02.10.05
09.10.05

16. Oktober 2005

Sag mir wo du stehst und welchen Weg du gehst!
Du mußt dich entscheiden...

Wenn die eine Hälfte meiner Geschlechtsgenossen in die Vowi kommt, haben nicht wenige Schwierigkeiten bei der Wahl ihrer Getränke. Viele müssen erst mal "ankommen", was bedeutet: die Sachen ablegen, sich verlegen umschauen, das ganz wichtige Gespräch mit der Freundin weiterführen, Zigaretten rauskramen und anzünden oder erstmal auf das Klo gehen usw., bevor sie in die Karte schauen. Ihre männlichen Begleiter haben dann schon das erste Bier bestellt. Wenn die Frauen sich an das "Vowi-Umfeld" gewöhnt haben, wird lange, sehr lange, in die Karte gesehen. Man merkt es förmlich: Sie können sich nicht entscheiden. Eine Gruppierung, und da vermute ich, dass dies vom Alter und der politischen Einstellung abhängt, bestellt schließlich Chianti oder Rioja (Hamm' mer nich'!) oder einen sehr tiefgespritzen Apfelwein oder einen Milchkaffee. Die zweite Fraktion verlangt nach Prosecco (Hamm' mer nich'!), Cola Light (Hamm' mer nich'!) oder Stilles Wasser (nur aus der Leitung!). Wenn sie dann nach einer Stunde immer noch an ihrem Getränk verharren und man sie fragt, ob sie noch etwas bestellen möchten, ist die Antwort häufiger: Momentan gerade nicht! oder Vielleicht später! Schließlich bestellen sie dann etwas Verwegenes, wie einen Beilagensalat (Ach, jetzt platze ich aber gleich!) oder sie bestellen, (weil die so lecker und in der Vowi so super sind), Pommes mit Majo und Ketchup (Oh, Danke!).

Spaß muss sein!?
Immer wieder versuchen -vor allem am Tresen- Gäste, die Werktätigen dahinter in ein Gespräch zu verwickeln. Eine besondere Spezialität sind dabei Kalauer und scheinbar witzige Redewendungen bzw. Wortverdrehungen. Die praktizierenden Gäste sind dabei Wiederholungstäter auf unterem Didi-Hallervorden-Niveau. Abgestraft werden sie, indem man eben nicht auf ihre Kommunikationsversuche eingeht: Nach dem Kalauer wird beispielsweise nicht wenigstens müde mitgelächelt, oder es wird bei der betroffenen Person prinzipiell keine Miene verzogen, oder man hat bei Anwesenheit der kalauernden Person plötzlich ganz viel zu tun und ist zu beschäftigt für die schlechten Witze, oder man sagt es ihnen ins Gesicht, dass ihre Witze so schaal wie abgestandes Bier sind.


Der Die Das